Die Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie des Nationalrates (Urek-N) schlägt im Zusammenhang mit der parlamentarischen Initiative «Raumplanerische Rahmenbedingungen für die Lagerung einheimischer erneuerbarer Rohstoffe» (10.470) die Einführung eines neuen Artikels 13a im Bundesgesetz über den Wald (WaG) vor. Mit diesem sollen gedeckte Energieholzlager in allen Kantonen als zonenkonforme Bauten, d.h. ohne Rodungsbewilligung, möglich werden, wenn sie der lokalen Bewirtschaftung des Waldes dienen, ein Bedarf für die Bauten ausgewiesen, der Standort im Wald zweckmässig und die Dimensionierung den örtlichen Verhältnissen angepasst ist sowie keine überwiegenden öffentlichen Interessen gegen die Einrichtung sprechen. Die Urek-N erachtet diesen Gesetzesartikel für nötig, um die Bewilligungspraxis der Kantone zu vereinheitlichen und um die vom Bundesgericht formulierten Voraussetzungen für den Bau von forstlichen Bauten zu lockern. Die Vernehmlassung zum Vorentwurf zur Änderung des WaG dauert noch bis am 30. März 2012.
www.parlament.ch > Dokumentation
SZF 1/2012
27.1.2012
Der Bundesrat hat am 9. Dezember 2011 Professor Konrad Steffen zum neuen Direktor der WSL gewählt. Der 59-jährige Steffen ist Schweizer und US-amerikanischer Bürger und derzeit Professor der University of Colorado in Boulder, USA, sowie Direktor des Instituts für Umweltwissenschaften CIRES. Er tritt sein Amt und damit die Nachfolge von Professor James W. Kirchner am 1. Juli 2012 an.
www.wsl.ch > News und Medien
SZF 1/2012
27.1.2012
Die Baumartenzusammensetzung im Schweizer Wald wird sich infolge des Klimawandels langfristig stark verändern. Dies zeigen Potenzialprognosen, für welche die Verbreitung der häufigsten Baumarten auf der Basis von unterschiedlichen Klimamodellen modelliert wurde. Während Eichenarten und Kirschbaum infolge der höheren Temperaturen und häufigeren Trockenperioden geeignetere Bedingungen vorfinden werden, werden andere Laubbäume wie Buche und Bergahorn in tiefen Lagen seltener werden. Unter den Nadelbäumen wird vor allem die Waldföhre häufiger. Die Fichte hingegen dürfte im Mittelland bald an ihre physiologische Grenze stossen. Sie wird unter den Trockenperioden leiden und anderen Baumarten Platz machen müssen. Zusammen mit Buche und Tanne wird sie sich in höhere, feuchtere Gebiete zurückziehen.
www.wsl.ch > News und Medien
SZF 1/2012
27.1.2012
Zur besseren inländischen Versorgung mit dem Rohstoff Holz, insbesondere mit Nadelholz, wurde kürzlich die Task Force «Wald + Holz + Energie» gegründet. In dieser haben sich Verbände und Unternehmen aus dem Holz- und Energiesektor der Schweiz zusammengefunden. In einem Communiqué betonen die Initianten, dass das Rundholzangebot, insbesondere bei der Fichte, auf ein tiefes Niveau gesunken sei. Verantwortlich dafür seien sowohl die Ernteintensität als auch die schwindende bewirtschaftete Waldfläche in der Schweiz: In keinem anderen Land würden Reservate, Sonderwaldstandorte und Laubholz derart zu Ungunsten des nachgefragten Nadelholzes gefördert. Die Task Force will sich daher nicht nur für die Rohstoffmobilisierung einsetzen, sondern sich auch gegen Rahmenbedingungen, die einer nachhaltigen Nutzung des Schweizer Waldes zuwiderlaufen, wehren.
Communiqué vom 23. November 2011
SZF 1/2012
27.1.2012
Die Schweizerische Hochschule für Landwirtschaft (SHL) hat einen neuen Namen: Seit dem 1. Januar 2012 heisst sie Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften (HAFL).
www.shl.bfh.ch
SZF 1/2012
27.1.2012
Avec l’élection de l’écologiste Béatrice Métraux au second tour de l’élection complémentaire, le Conseil d’Etat vaudois est désormais à majorité rose-verte. Avec 54% des voix, elle a devancé son principal concurrent, Pierre-Yves Rappaz (UDC), de plus de 13 000 voix et devient ainsi la troisième femme du Gouvernement vaudois. Syndique de Bottens, française d’origine, elle est l’épouse de Jean-François Métraux, inspecteur cantonal des forêts.
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27.1.2012
Im nächsten Klimaschutz-Abkommen sollen alle Länder und nicht mehr nur die Industrieländer gemäss ihrem jeweiligen Ausstoss und ihren Möglichkeiten zur Verminderung des Treibhausgasausstosses verpflichtet werden. Dies ist das Ergebnis der 17. Uno-Klimakonferenz in Durban von Anfang Dezember 2011. Das neue Abkommen soll bis 2015 erarbeitet werden und im Jahr 2020 in Kraft treten. Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation wertet den Ausgang der Klimakonferenz positiv. Die Umweltorganisationen sind hingegen skeptisch. Angesichts des fortschreitenden Klimawandels ist für sie der Fahrplan für die Erarbeitung des Abkommens viel zu gemächlich. Auch befürchten sie, dass das neue Abkommen kaum je rechtlich verbindlich sein wird.
SZF 1/2012
27.1.2012
L’ancien conseiller d’Etat du canton du Valais, Jean-René Fournier, a été condamné pour violation de la loi sur la chasse. En octobre 2006, Fournier avait en effet autorisé le tir d’un loup dans le Chablais et retiré l’effet suspensif d’un éventuel recours. Le WWF avait demandé, et obtenu, la réintroduction de cet effet suspensif. Peine perdue: le loup était abattu le 21 novembre 2006. La cour reproche notamment à l’ancien ministre de ne pas avoir averti le Service de la chasse qu’une procédure de recours était pendante.
www.20minutes.ch > 14 décembre 2011
SZF 1/2012
27.1.2012
Die Aargauer Stimmberechtigten haben am Wochenende vom 27. November 2011 mit 68% Nein zu 32% Ja eine Volksinitiative für ein Verbot der Treibjagd deutlich abgelehnt. Die Aargauer und Aargauerinnen hatten damit zum dritten Mal innert neun Jahren über Jagdverbots- respektive Jagdeinschränkungsinitiativen zu befinden.
Schweizer Jäger
SZF 1/2012
27.1.2012
La Suisse a vécu son deuxième automne le plus chaud depuis le début des mesures il y a quelque 150 ans. L’écart à la norme 1961–1990 s’éleve à 1.9 degré en moyenne. Les précipitations furent largement déficitaires, surtout au nord des Alpes. L’ensoleillement fut nettement excédentaire sur la plupart des régions du pays, les Alpes centrales et orientales ayant même souvent connu des records d’ensoleillement.
www.meteoschweiz.admin.ch > Climat
SZF 1/2012
27.1.2012
L’Office nationale des forêts de France (ONF) qui assure la gestion de 2.5 mio ha de forêt communale et de 1.8 mio ha de forêt domaniale a signé son contrat d’objectifs et de performance 2012–2016. Pour la première fois, la Fédération nationale des communes forestières a cosigné ce contrat, ce qui donne aux communes une plus grande implication dans les décisions stratégiques impactant la gestion de leurs forêts. Pour équilibrer la situation financière qui reste déficitaire pour l’ONF, le contrat prévoit d’accroître la récolte de bois et de développer ses prestations pour d’autres acteurs.
www.foretwallonne.be > forêt mail 82
SZF 1/2012
27.1.2012
Der Prix Lignum 2012 zeichnet den zukunftsweisenden Einsatz von Holz in Bauwerken, im Innenausbau, bei Möbeln und künstlerischen Arbeiten aus. Der Preis wird in fünf Grossregionen der Schweiz vergeben. Erstmals werden zudem aus den regionalen Gewinnern drei nationale Preisträger gekürt. Projekte können bis am 15. April 2012 eingegeben werden.
www.lignum.ch
SZF 1/2012
27.1.2012
Ertragskunde und Waldwachstumsmodelle (Teil II): praktische Anwendungen.
Waldbiodiversität: Holznutzung und Artenvielfalt unter einem Dach. SFV-Debatte.
Vorinformation