Im Rahmen eines kleinen, feierlichen Anlasses setzte das Bundesamt für Umwelt (Bafu) am 28. Februar 2013 die Waldpolitik 2020 offiziell in Kraft. Zu den eingeladenen Gästen sprachen Bruno Oberle, der Direktor des Bafu, Regierungsrat Andreas Barraud, Vorstandsmitglied der Forstdirektorenkonferenz, und Nationalrat Max Binder in seiner Funktion als Präsident von Waldwirtschaft Schweiz. Die Waldpolitik 2020 ist das Handlungsprogramm des Bundes für die kommenden Jahre. Sie beinhaltet elf Ziele, wobei auf die fünf nachfolgend aufgeführten spezielles Gewicht gelegt wird: 1) das Potenzial nachhaltig nutzbaren Holzes wird ausgeschöpft, 2) Klimawandel: Minderung und Anpassung sind sichergestellt, 3) die Schutzwaldleistung ist gesichert, 4) die Biodiversität bleibt erhalten und wird gezielt verbessert, 5) die Waldfläche bleibt erhalten. Damit die Waldpolitik 2020 Erfolg hat, muss sie von Bund, Kantonen und den Waldeigentümern gemeinsam und partnerschaftlich umgesetzt werden. Zur Waldpolitik 2020 ist kürzlich auch eine Publikation erschienen, die in deutscher, französischer und italienischer Sprache von der Website des Bafu heruntergeladen werden kann.
SZF 4/2013
24.4.2013
Anfang März 2013 wurde in Hamburg das Thünen-Kompetenzzentrum für Holzherkünfte eröffnet. Dieses soll in Zweifelsfällen Art und Herkunft von in Deutschland eingeführten Hölzern feststellen, Legalitätsnachweise prüfen und internationale Holzhandelswege analysieren.
Die am 3. März 2013 in Kraft gesetzte EUHolzhandelsverordnung (EUTR) sieht vor, dass diejenigen, die Holz als Erste in der Europäischen Union in Verkehr bringen, sicherstellen müssen, dass es nicht aus illegaler Nutzung stammt. Das Kompetenzzentrum für Holzherkünfte hilft bei der Bestimmung der Holzart und der Überprüfung der Herkunftsangabe weiter. Untersucht werden können nicht nur Holzstämme, sondern auch Möbel, Spanplatten und zum Teil sogar Papier. Der Anteil illegalen Holzes im internationalen Handel wird auf 7 bis 17% geschätzt. Das Holz stammt von geschützten Arten, aus Schutzgebieten oder nicht genehmigter Nutzung. Daneben wird Holz zunehmend auch falsch deklariert, um es überteuert verkaufen zu können.
www.ti.bund.de
SZF 4/2013
24.4.2013
Die Deklarationspflicht für Holz und Holzprodukte wird hinsichtlich Angaben zur Holzart zu 91%, hinsichtlich der Herkunft hingegen erst zu 57% korrekt umgesetzt. Dies ergaben die Kontrollen des Eidgenössischen Büros für Konsumentenfragen. Die Verordnung über die Deklaration von Holz und Holzprodukten gilt seit dem 1. Januar 2012. Sie verlangt, dass Holzart und Holzherkunft bei der Abgabe an den Konsumenten deklariert sind. Die Deklarationspflicht ist eine Schweizer Insellösung und nicht zu verwechseln mit der EU-Holzhandelsverordnung (vgl. vorangehenden Artikel), deren Konsequenzen die Schweizer Holzexporteure derzeit zu spüren bekommen.
www.lignum.ch
SZF 4/2013
24.4.2013
Am 14. März 2013 ist die alle drei Jahre stattfindende Konferenz des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (Cites) zu Ende gegangen. Die Konferenz beschloss, verschiedene Rosenund Ebenhölzer der Handelskonvention zu unterstellen, da diese Arten im Zuge illegaler Nutzung zu verschwinden drohen.
www.cites.org > Latest News
SZF 4/2013
24.4.2013
Glissements de terrain, laves torrentielles, crues, chutes de pierres et éboulements ont provoqué en 2012 en Suisse des dommages s’élevant à quelque 40 millions de francs suisses – beaucoup moins que la moyenne à long terme des années 1972–2011. La majorité des dommages ont été causés par des crues et laves torrentielles et par les trois éboulements qui ont enseveli la voie de chemin de fer à Gurtnellen (canton d’Uri). Au total, cinq décès sont à déplorer pour 2012, tous provoqués par des éboulements et chutes de pierres. C’est ce que révèle l’analyse de la banque de données nationale sur les dégâts liés aux intempéries de l’Institut fédéral de recherches WSL.
www.wsl.ch > Actualités et médias
SZF 4/2013
24.4.2013
Le Comité central de Pro Natura a élu son nouveau secrétaire central en la personne de Urs LeuggerEggimann, d’Arlesheim. Ce biologiste de 49 ans reprendra début septembre le poste des mains de Otto Sieber. Urs Leugger deviendra le sixième secrétaire central dans l’histoire pourtant plus que centenaire de Pro Natura.
www.pronatura.ch > Médias
SZF 4/2013
24.4.2013
Forêt Valais, l’association forestière valaisanne, offre à tout le personnel forestier la possibilité de se soumettre à un bilan médicosportif. L’idée est que chacun puisse se faire tester au cours des cinq prochaines années. Les tests comportent des tests médicaux (bilans sanguins, ECG de repos) et des tests sportifs (endurance, souplesse, force des bras, jambes et tronc). Ainsi, les employés peuvent faire un bilan de leur état de santé et apprendre ce qu’ils peuvent entreprendre pour améliorer leur bienêtre physique. Les employeurs espèrent par cette mesure augmenter la durée de la carrière des forestiers-bûcherons en forêt, de réduire les absences et de disposer d’employés en pleine forme et motivés.
www.foretvalais.ch > Newsletter
SZF 4/2013
24.4.2013
An seiner Sitzung vom 5. März 2013 hat der Grosse Rat des Kantons Aargau den Kredit von 9.7 Mio. Franken für die Realisierung der 4. Etappe des Naturschutzprogramms Wald einstimmig bewilligt. Damit kann das seit dem Jahr 1996 laufende Programm bis 2019 fortgeführt werden. Bis dann sollen 5% Naturwaldreservate, 3% Spezialreservate und 2% Altholzinseln eingerichtet sowie 200 km Waldrand ökologisch aufgewertet sein. Zusätzlich werden auf 7% der Waldfläche sogenannte Eichenwaldreservate ausgeschieden, welche mit bestimmten Auflagen bewirtschaftet werden.
www.ag.ch > Wald > Naturschutz
SZF 4/2013
24.4.2013
Ein Komitee aus Jägern und Nichtjägern hat in Graubünden eine kantonale Volksinitiative zur Abschaffung der Sonderjagd lanciert. Die Bündner Sonderjagden dienen der Feinregulierung der Wildbestände und werden daher dann durchgeführt, wenn die Tiere in ihrem Wintereinstandsgebiet angekommen sind, also in den Monaten November und Dezember. Wenn es nach dem Willen der Initianten geht, wäre der gesamte Abschuss während der ordentlichen Hochjagd zu erfüllen, wobei deren Dauer von heute 21 auf 25 Tage verlängert würde.
Südostschweiz vom 5. März 2013
SZF 4/2013
24.4.2013
170. Jahresversammmlung des Schweizerischen Forstvereins in Andermatt (Uri) zum Thema "300 Jahre Nachhaltigkeit"
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